Wir bauen auf kleiner Fläche Gemüse in liebevoller Handarbeit an, setzen dabei auf alte und samenfeste Sorten und verzichten auf große Maschinen, chemische Dünger und Pestizide.
Damit leisten wir einen wertvollen Beitrag zur regionalen Versorgung und fördern die Bodengesundheit und Biodiversität. Außerdem sind uns Transparenz und der persönliche Austausch in der Gemeinschaft für unser Tun wichtig.
Unser Gemüse wächst mit dem natürlichen Verlauf der Jahreszeiten: Wir verzichten auf den Einsatz von zusätzlicher Energie zum Beheizen des Gewächshauses und leben im Anbau mit der aktuellen Witterung mit.
Deshalb gibt es bei uns genau das Gemüse, das gerade Saison hat, frisch vom Feld - optisch vielleicht nicht immer perfekt, aber dafür schmeckt es "wie früher".
ab-Feld Verkauf
der nächste "Erntetag" mit ab-Feld-Verkauf ist am
Donnerstag, 21. Mai 2026 von 17:00 - 19:00 Uhr.
Das werden wir für euch dabei haben:
Solange der Vorrat reicht.
Wir bearbeiten eine kleine landwirtschaftliche Fläche im nördlichen Salzkammergut im Stil des "Marketgardening" - "Marktgärtnerei" auf deutsch oder biointensiver Gemüsebau. Dafür verwenden wir Pflanzen und Saatgut von samenfesten und teilweise alten Sorten direkt aus der Region und bauen diese in Handarbeit und mit viel Liebe an. Weitere Prinzipien einer Marktgärtnerei sind ressourcenschonend zu arbeiten und einen möglichst hohen Ertrag dadurch zu erzielen, dass mit der Natur gegärtnert wird und ein besonderes Augenmerk auf die Bodengesundheit gelegt wird.
Das "Beet im Kornfeld" bewirtschaften wir im Nebenerwerb. Unsere größte Motivation: frisches Gemüse zu ernten, das wieder schmeckt wie in unserer Kindheit!
Während der Erntesaison (voraussichtlich April bis Oktober) kannst du wöchentlich erntefrisches Gemüse persönlich bei uns am Feld einkaufen. Außerdem gibt es einen Selbstbedienungs-Kühlschrank unweit von unserem Feld beim Sperl Hof in Mitterbuch, den wir laufend mit reifem Gemüse füllen.
Noch sind wir kein Bio-zertifizierter Betrieb, orientieren uns aber trotzdem an diesen Werten: Wir verzichten auf jeglichen Einsatz von chemischen Düngern und Pestiziden oder kaufen mehrheitlich Bio-Samengut für die eigene Pflanzenanzucht ein. Auch bei Pflanzen die wir von anderen Anbietern zukaufen, achten wir darauf, dass diese nach unseren Werten gezogen werden!
Gerne kannst du dich am Erntetag von unserer Arbeit selbst überzeugen - wir freuen uns auf deinen Besuch!
Wie aus einer Kletterseilschaft eine Gemüsepartnerschaft wurde:
Es begann damit, dass Robert – im eigenen Hausgarten bereits die Liebe zur Selbstversorgung entdeckt – sich während seiner Ausbildung zum Permakultur Designer tiefer mit dem Konzept der Marktgärtnerei auseinandersetzte. Begeistert von dieser einfachen und effektiven Methode, fragte er Klaus, ob er nicht eine Ahnung hätte, wo man 2000 Quadratmeter landwirtschaftliche Fläche pachten könnte, um das auszuprobieren und so einen wertvollen Beitrag für die Gesellschaft zu leisten. Für Klaus, selbst auf einem Bauernhof aufgewachsen und großer Fan von Landwirtschaft, brauchte es nicht viele Worte der Überzeugung, er war sofort Feuer & Flamme für die Idee. So starteten sie das Projekt „Beet im Kornfeld“.
Warum der Name "Beet im Kornfeld"?
Natürlich verlief die Projektplanung nicht synchron mit dem Anbauplan der umliegenden Landwirte. So kam es, dass auf jener Fläche, die schließlich für die Marktgärtnerei ausgewählt wurde, bereits Getreide angebaut war. Im Laufe der Zeit, in der die erste Infrastruktur und ein paar Pflänzchen im Testlauf wuchsen – wuchs auch das Getreide! Und es reifte zu wunderschönen, goldenen Ähren: ein bildhübscher Rahmen für unser noch wildes Gemüsefeld. Mit einem breiten Grinsen im Gesicht meinte Klaus: "Das ist unser Beet im Kornfeld." Und so war der Name beschlossene Sache.
Ein Projekt wie dieses geht natürlich nicht ganz ohne Hilfe – mehr über die beiden Gemüsebauern und ihre Unterstützer könnt ihr hier lesen:
bringen wir unterschiedliche Erfahrungen aus verschiedenen Fachbereichen ein und ergänzen uns damit. Durch die Art wie wir arbeiten, möchten wir aufzeigen, dass eine regenerative Landwirtschaft möglich ist. Dabei bilden Bodengesundheit und schmackhafte Lebensmittel eine untrennbare Einheit. Gleichzeitig ermöglichen wir regionale Versorgung auf kleiner Fläche.


... war immer in der Landwirtschaft zu Hause, auch wenn er hauptberuflich einer Tätigkeit mit viel Bildschirmzeit nachgeht. Aber er weiß, wie wichtig es ist anzupacken, um die vielfältigen Tätigkeiten eines landwirtschaftlichen Betriebes zu bewerkstelligen. Sein praktisches Know-How hat er aus seinem Elternhaus mitgenommen und dank seiner Ausbildung samt BoKu-Studium kennt er auch die theoretischen Hintergründe dazu, warum sich die Natur so verhält, wie sie sich verhält. Er ist ein absoluter Ärmelhochkrempler & Macher und während Robert noch an der Planung tüftelt, hat er es schon umgesetzt.
… hat erst vor ein paar Jahren seine Liebe für Gartengestaltung und Selbstversorgung entdeckt. Davor war ihm die Natur auch wichtig, aber in erster Linie in Zusammenhang mit einer Bergtour. Mehr und mehr wurde ihm aber klar, dass der Klimawandel seine geliebten Skitouren gefährden oder mit dem Schwinden der Gletscher auch die Berghochtouren aus seinem Freizeitprogramm verschwinden würden. Das motivierte ihn zu handeln und sich nach Möglichkeiten umzusehen, welche einen positiven Beitrag für Klimaschutz und Biodiversität leisten. Dass dabei die Wahl auf die Umsetzung einer Marktgärtnerei fiel, kommt nicht von ungefähr: immerhin ist Robert ursprünglich gelernter Koch und hochwertigste Lebensmittel zu verarbeiten war ihm dafür schon immer wichtig!


... hat einen ausgeprägten Sinn für Harmonie und schaut aufs Ganze. Als Marketingprofi und Grafikerin kümmert sie sich um vieles rund um Werbung & Kommunikation der Marktgärtnerei - sie ist quasi Market(ing)gärtnerin! Außerdem hat sich Dagmar als zertifizierte Natur- & Landschaftsvermittlerin und Kräuterpädagogin über die Jahre einen großen Wissensschatz aufgebaut, den sie gerne in das Projekt einbringt.
sind für das Gelingen eines solchen Projektes, insbesondere in der Aufbauphase, natürlich besonders wichtig und dafür sind wir sehr dankbar.
Klaus‘ Bruder Johannes
… hat uns die Fläche für unser Feld zur Pacht ermöglicht und von ihm können wir auch unseren Kompost beziehen – ein wichtiger Baustein für unseren Boden und eine reiche Ernte!
Anna
… sorgt dafür, dass Klaus in Balance bleibt und er sich nicht selbst in der Arbeit vergisst.
Christine
… hat immer ein offenes Ohr, wenn wir Fragen rund um Pflanzenpflege haben und gibt uns hin und wieder wertvolle, fachmännische Gärtnertipps.
Und all jene, die immer zur Stelle sind, wenn mal eine Hand zu wenig ist: DANKE

Alle sagten: Das geht nicht.
Dann kamen zwei, die wussten das nicht und haben's einfach gemacht.
Weniger ist mehr. Eine Marktgärtnerei verzichtet auf große Maschinen, chemische Düngemittel und Pestizide und leistet somit einen wertvollen Beitrag für Bodengesundheit.
Regionale Versorgung zeichnet sich dadurch aus, dass die Transportwege kurz sind und die Wertschöpfung bei den Betrieben und im Ort bleibt. Der direkte Kontakt mit den Kunden ist typisch für den Marktgarten.
Verschiedene Kulturen, Förderung von Nützlingen und rotierende Anbaumethoden bringen vielfältiges und qualitativ hochwertiges Gemüse hervor.
Genaue Planung, kurze Arbeitswege und effiziente Arbeitsgeräte machen aus einer kleine Marktgärtnerei einen landwirtschaftlichen Betrieb mit hoher Flächenleistung.
verschiedene Kulturen
verschiedene Sorten
Erntewochen
Fläche